Elke Puchtler, Tobias Niedenthal

Pflanzliche Antiinfektiva

Bewährte Rezepte und Wissen der Forschergruppe Klostermedizin Apotheke aus dem Garten

Erscheint: 15.05.2022

208 Seiten, 17,5 cm × 24,5 cm
Hardcover
ISBN 978-3-89566-422-9

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Gesundheitliche Selbstfürsorge und Eigenverantwortung sind für viele Menschen wichtige Werte. Zunehmend anerkannt sind dabei pflanzliche Antiinfektiva – das sind Pflanzen mit antibakterieller, antiviraler oder fungizider Wirkung. Bei diesen Vielstoffgemischen ist es deutlich unwahrscheinlicher, dass sich Resistenzen bilden, als bei isolierten Antibiotika.
Im Buch werden vier wichtige Pflanzenfamilien mit ihren Vertretern vorgestellt, die sich im Garten anbauen sowie leicht verarbeiten lassen. Darunter Kapuzinerkresse, Meerrettich, Salbei oder Fenchel. Wirkung sowie Indikationen werden genau beschrieben. Im Fokus stehen Infektionen der Atemwege und Harnwege, der Haut, von Magen und Darm – Beschwerden, mit denen wir häufig konfrontiert sind. Praxistipps ermöglichen es, die persönliche Apotheke im Garten zu kultivieren.
Die einzigartige Zusammenstellung präventiv und heilsam wirkender Rezepte nennt Klassiker der Phytotherapie, Rezepte der modernen Aromatherapie und erprobte Schätze aus der Klostermedizin, unter anderem nach Hildegard von Bingen. Der historische Hintergrund ist hier gesichert. Selbsthilfe mit Ingwer-Meerrettich-Sirup, Lavendel-Brustwickel oder Hustenpastillen nach dem Lorscher Arzneibuch – für Heilung und ein starkes Immunsystem.

Elke Puchtler und Tobias Niedenthal engagieren sich schon lange in der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg. Die promovierte Biologin und Heilpraktikerin beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren intensiv mit Aromapflanzen. Tobias Niedenthal leitet die Forschergruppe. Zu seinen Spezialgebieten zählen die Arzneimittel der Antike und des Mittelalters sowie pflanzliche Antiinfektiva. Ziel der Forschergruppe Klostermedizin ist es, Heilpflanzen in ihrer Bedeutung zu analysieren, vergessene Indikationsgebiete ans Licht zu holen und damit der Grundlagenforschung nach medizinisch wirksamen Pflanzeninhaltsstoffen neue Impulse zu geben.

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